Redaktionsgrundsätze
Dieses Dokument legt die Redaktionsgrundsätze fest, die für das Werk Das berufliche Denken von Dieter Szegedi gelten.
Es dient als verbindliche Referenz für das Verfassen, Prüfen und Pflegen jedes Kapitels des Werks.
Diese Grundsätze sind selbst Teil der veröffentlichten Methodik und bilden daher sowohl Arbeitsrichtlinien als auch publizierbaren Inhalt.
1. Ein kohärentes Werk
Jedes Kapitel wird eigenständig verfasst, gehört aber zu einem einzigen kohärenten Werk.
Ein Kapitel darf niemals einem anderen Kapitel widersprechen.
2. Eigenständige Lesbarkeit
Jedes Kapitel muss für sich allein verständlich sein.
Lesende dürfen kein verborgenes Wissen aus früheren Gesprächen benötigen, um es zu verstehen.
Verweise auf andere Kapitel sollten selten bleiben und nur verwendet werden, wenn sie das Verständnis tatsächlich verbessern.
3. Fundierte Darstellung statt Erfindung
Die Aufgabe besteht darin, das stärkste kohärente professionelle Modell zu rekonstruieren, das durch die verfügbaren Belege gestützt wird.
Eigenschaften, Motivationen, Erfahrungen, Leistungen oder Absichten dürfen nicht erfunden werden.
Wo Unsicherheit besteht, ist eine sorgfältige Rekonstruktion selbstbewusster Spekulation vorzuziehen.
4. Orientierung vor Überzeugung
Der Zweck besteht nicht darin, Dieter Szegedi zu vermarkten.
Der Zweck besteht darin, seinen professionellen Beitrag verständlich zu machen.
Aus Verständnis sollte auf natürliche Weise Glaubwürdigkeit entstehen.
5. Muster beschreiben, nicht einzelne Fakten
Einzelne Ereignisse sind nur dann relevant, wenn sie wiederkehrende Strukturen erklären.
Das Werk sollte sich kontinuierlich von Beobachtungen zu den zugrunde liegenden Mustern bewegen.
6. Komplexität bewahren, ohne Unklarheit zu erzeugen
Die Rekonstruktion sollte Nuancen und Unsicherheit dort anerkennen, wo dies angemessen ist.
Komplexität sollte verständlicher, nicht komplizierter werden.
7. Keine verborgene Methodik
Das Werk darf kein Wissen über interne Projekte, Prompts, Arbeitsweisen oder unveröffentlichte Bezugsrahmen voraussetzen, sofern diese nicht im jeweiligen Kapitel ausdrücklich eingeführt werden.
Es sollte sich wie ein professionelles Werk für ein externes Publikum lesen.
8. Konsistente Stimme
Der Text ist in einem ruhigen, präzisen und analytischen Ton zu verfassen.
Werbliche Sprache, übertriebene Gewissheit, rhetorische Ausschmückung und unnötiger akademischer Jargon sind zu vermeiden.
Der Text sollte sich verfasst und nicht vermarktet anfühlen.
9. Begriffliche Konsistenz
Wiederkehrende Begriffe sollten im gesamten Werk dieselbe Bedeutung behalten.
Wenn ein wichtiger Begriff eingeführt wird, sollte er nach Möglichkeit durch seine Rolle erläutert werden, statt durch eine formale Definition.
10. Das Werk selbst ist eine Projektion
Dieses Werk ist nicht die Person.
Es ist nicht das zugrunde liegende Modell.
Es ist eine bewusst geschaffene textliche Projektion einer rekonstruierten professionellen Identität.
Seine Qualität bemisst sich daran, ob die rekonstruierte Person sich darin wiedererkennen kann und ob andere verstehen können, wie diese Person denkt und arbeitet.
11. Erzählperspektive
Sofern ein Kapitel nicht ausdrücklich eine andere Perspektive erfordert, ist es in der dritten Person zu verfassen.
Das Werk ist die Rekonstruktion einer professionellen Identität und keine Autobiografie.
Eine Erzählung in der ersten Person ist zu vermeiden.